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Heimatverein feiert E. E. Niebergall am 13. 1. 2015

 


 Mit der Enthüllung einer Gedenktafel am Haus Zuckerstraße 6 beging der Heimatverein den 200. Geburtstag von Ernst Elias Niebergall, dem Dichter des "Datterich". Niebergall, der von 1835 bis 1840 die Kinder des Dieburger Forstmeisters Reitz und anderer evangelischer Familien unterrichtete, kehrte häufig im Gasthaus "Zum Goldenen Engel" ein, das sich damals im Haus Zuckerstraße 6 befand. In seinem Stück "Der tolle Hund" erwähnte er die gute Wurst des Dieburger Metzgers Blenz, der auch der Wirt des Goldenen Engel war.

Der jetzige Hauseigentümer Erhard Mohr enthüllte die Gedenktafel vor etwa 100 Zuschauern.

Im Innenhof spielten dann unter viel Beifall Monika Dambier-Blank und Karl-Heinz Braun einige Szenen aus dem Datterich. Anschließend wurde Niebergallls Geburtstag mit Weck, Worscht und "Assmannsheiser Rode", dem Lieblingswein des Datterich, gefeiert.

 
   

Maria Bauer hält die Ansprache      Foto Schirling

 

E. Mohr enthüllt die Gedenktafel    Foto Prasch

 
   

Foto Lill                                  Datterich-Szenen mit K.-H. Braun,

 

M. Dambier-Blank und M. Bauer                          Foto Prasch

 
 

 Mitgliederversammlung 2015

 

Die Mitgliederversammlung am 20. März 2015 war trotz konkurrierender Veranstaltungen recht gut besucht. Nach dem Bericht der Vorsitzenden Maria Bauer, dem Kassenbericht von Franz Pichlmair und dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet.

Als wichtige Neuerung wurde beschlossen, einen Familienbeitrag einzuführen. Der Einzelbeitrag bleibt wie bisher bei 24 € .Der Familienbeitrag kostet 36 €, wobei Kinder bis zum 18. Lebensjahr eingeschlossen sind. Die Einzelheiten wird der Vorstand regeln.

Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Frau Gottlieb, Frau Düsterhöft und Herr Huther geehrt. Marc Hiltrop erhielt für seine umfangreiche und ehrenamtliche Planungsarbeit zum Mühlturm ein Geschenk als herzliches Dankeschön.

 
 
   

Die Mitgliederversammlung war gut besucht

 

Frau Düsterhöft und Frau Gottlieb wurden von Maria Bauer für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt

 
 

Marc Hiltrop erhielt für seine Planungsarbeit zum Mühlturm ein kleines Geschenk

 


 

Erlebniswanderung am 18. 4. 2015

 

 Etwa 50 interessierte Wanderer, ausgerüstet mit Schutzhelm und Warnweste, fanden sich am Steinbruch an der Moret ein. Nach der Begrüßung durch die Organisatoren Maria Bauer vom Heimatverein, Lisa Hager vom Dieburger Anzeiger und Franz Zoth vom Odenwaldklub erklärte der technische Leiter der Mitteldeutschen Hartsteinindustrie Hanau, Carsten Lüdiger, die geologischen Verhältnisse des Granodiorit, der hier abgebaut wird. Es handelt sich um ein vulkanisches Gestein, das aber im Gegensatz zur Lava nicht ausgeworfen wurde. Es wird hauptsächlich zum Straßenbau verwendet. Pro Jahr gibt es etwa zehn Sprengungen. Pro Sprengung werden durchschnittlich 30 000 Tonnen Gestein gewonnen.

Forstassessor Harald Gödel kümmert sich um Flora und Fauna im Steinbruch. So berichtete er über 40 Vogelarten, von denen 30 im Steinbruch brüten. Besonders stolz war er darauf, dass der Uhu schon jahrelang im Steinbruch  Junge aufzieht.

Von der Grubensohle ging es wieder hinauf zum Eingang und dann zum nahe gelegenen historischen Bildstock, wo Maria Bauer von alten Sagen erzählte.

Anschließend führte Franz Zoth die Wanderer über ein Stück eines alten Pilgerweges steil hinauf zum Naturfreundehaus. Dort stärkte man sich an einer kräftigen Suppe.

 

 
   

Begrüßung durch Maria Bauer

 

Im Steinbruch

 

   

Das gesprengte Gestein wird zerkleinert

 

Maria Bauer am Bildstock

Alle Fotos H. Schirling

     
     
 
 

 Blumen- und Pflanzenbörse am 25. 4. 2015

 

 

 Auf der diesjährigen Blumenbörse war trotz des etwas unfreundlichen Wetters wieder ein reichliches Angebot für Gartenfreunde zu sehen. Etwa zwanzig Verkaufsstände waren vor dem Rathaus und in der Allee zum Fechenbach-Park aufgebaut worden. Zwar wird der eine oder andere Anbieter aus Altersgründen aufgeben. Zum Glück kommen aber immer wieder neue Interessenten nach, die auch mit neuen Ideen und Pflanzen die Börse bereichern.

Die Bratwürste des Heimatvereins fanden lebhaftes Interesse und die Maibowle war schnell ausverkauft.

 

Es blüht auf der Blumen- und Pflanzenbörse des HVD

Foto Dieburger Anzeiger/Bernauer

 

Maria Bauer freut sich über den  guten Besuch der Blumenbörse

 Foto M. Prasch

 
 

 Maimarkt 2015

 

Am Maimarkt-Sonntag war der Mühlturm wieder geöffnet. Bei schönem Wetter kamen viele Besucher, die sich die teilweise gruselige Geschichte des ehemaligen Wachturms und zeitweiligen Gefängnisses erklären ließen. Die Turmführerinnen Andrea Schuler, Astrid Kreuz und Liesel Schulz hatten bis zur letzten Minute viel zu tun.

Vorher mussten allerdings der Turmgarten und das Turminnere auf Vordermann gebracht werden. Dabei halfen Maria Bauer, Monika Preußner, Franz Pichlmair, Liesel Schulz und Heinz G. Schirling. 

 

       

Viel Betrieb am Mühlturm

 

Andrea Schuler und Liesel Schulz

 

Astrid Kreuz

   

Monika Preußner und ...

 

... Liesel Schulz haben schon fleißig Unkraut gerupft.

 
   

So hoch stand vorher das Unkraut, zeigt Maria Bauer

 

 

Heinz G. Schirling holt Gießwasser aus der Gersprenz

Fotos H. Schirling (6) und M. Bauer(1)

 


 

Heinrich-Herrmann-Ruhe
 

 

 

Der Dieburger Odenwaldklub ließ am 13. Mai 2015 in Zusammenarbeit mit dem Dieburger Heimatverein im Forst zwischen Dieburg und Groß-Umstadt an der Heinrich-Herrmann-Ruhe eine Infotafel aufstellen. Sie bietet Informationen über den Namensgeber, die jahrhundertealten Wallfahrtswege von Dieburg nach Walldürn und über die heimische Welt der Vögel. Zum Termin konnten OWK-Vorsitzender Franz Zoth sowie die Vorsitzende des Heimatvereins, Maria Bauer, auch Revierförster Martin Starke begrüßen, dazu als Vertreter der Sparkassenstiftung, Karl-Heinz Sehnert, den Wegewart Hans Hiemenz sowie den Dieburger Wallfahrtsleiter Matthias Hartnagel. Gekommen waren auch der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, Heinz Schirling sowie der Erbauer des Infostandes, Wilhelm Neff.                                     Text und Foto M. Prasch


 

 

Der Mühlturm wird restauriert

 

 

Der Heimatverein ließ Anfang Juni von der Firma Lars Petersen, Eppertshausen, das Innere des Turmes und die Mauern des Gärtchens auf der Nord- und Südseite nach den Vorgaben der Unteren Denkmalschutzbehörde restaurieren.

Die Kosten belaufen sich auf 11.000,-- €

Der Förderkreis Museen und Denkmalpflege hat das Projekt mit 2.200,-- €  bezuschusst, die HSE-Stiftung beteiligte sich mit 1000 €

 

 

Mitarbeiter der Firma Petersen restaurieren das Turminnere

Foto DA/Hager

 
   

Die Nordmauer des Gartens wird noch bearbeitet ...

 

 

... die Südmauer ist schon fertig

2 Fotos Schirling

 

 

Besuch des Schaafheimer Wartturms

 

 

 

Der Dieburger  Heimatverein besuchte am 20.06.2015 mit einer Gästegruppe den Schaafheimer Wartturm  sowie die Straußenfarm. Mit dem Bus ging es zunächst zum Wartturm, der 1492 erbaut wurde. Hier angekommen wartete bereits eine Überraschung auf die Teilnehmer: der Schaafheimer Bürgermeister Reinhold Hehmann stieg in den Bus und begrüßte die Dieburger in der Mosbacher Gemarkung.Mit Bürgermeister-Sekt und Gebäck hieß er die Gäste willkommen.

Im Turm wusste Vorstandsmitglied Hans Dörr Interessantes und Historisches über die sogenannte Schaafheimer Warte zu erzählen. Hier wurden die Zölle kassiert und das Geleit übernommen. Auch sollte von diesem Turm die Landesgrenze überwacht werden. Wichtig für die Auswahl des Standortes war somit ein weiter Blick über die Umgebung aber auch eine Stelle, an der die Aufmerksamkeit der Turmbesatzung nicht so schnell nachließ. Dies ist auf Wasseraderkreuzungen der Fall.

Um diese aufzuspüren, wandte Vorstandsmitglied Franz Pichlmair zur Verwunderung aller die Radiästhesie an. Dazu nutzte er eine Wünschelrute. Die Demonstration war verblüffend. Schnell wollten einige Gäste des Heimatvereins dies auch probieren und waren ebenso über ihr Können überrascht.

Anschließend wurde dem Tannenhof in Schaafheim ein Besuch abgestattet. Familie Roth betreibt hier seit 2009 eine Straußenfarm. Viel Interessantes wusste Herr Roth über die Tiere zu berichten. Mittlerweile hat die Familie 70 Groß-Tiere sowie 30 Küken.

Alle waren sich einig, jetzt gleich im angeschlossenen Restaurant „Falkenhof“ sollte auch Straußensteak probiert werden. Aber leider stand es nicht auf der Speisekarte.                                                                               Text  Maria Bauer

 


 

Heimatverein übergibt Bild an Museum

 

 Am 10. Juli 2015 überreichte der Heimatverein Dieburg dem Museum Schloß Fechenbach ein Gemälde, das eine Dieburger Ansicht von seltener Perspektive darstellt, vermutlich vom heutigen Leerparkplatz aus. Das Bild wurde dem Heimatverein vom Ehepaar Anita und Gerd Schmitt geschenkt. Gemalt wurde es von Gerd Schmitts Großvater Heinrich Schmitt. Der Heimatverein ließ das Bild von Sylvain Henon restaurieren, gemeinsam wurde ein passender Rahmen ausgesucht. Jetzt hängt das Gemälde als Dauerleihgabe in einer passenden Wohnstuben-Umgebung.
 

   

Anita und Gerd Schmitt mit Maria Bauer

 

 

Das Bild hängt im Wohnzimmer des Blaufärberstübchens

Text und Fotos: Schirling

 
 

Viele Interessierte kamen zur Vorführung des Films von Larissa Anton in das Museum Fechenbach.

Der Film widmete sich bau- und religionsgeschichtlich relevanten Kirchen und Kapellen im Odenwald,

ging aber auch in Spielszenen mancher Sage und Legende nach.          Schg

 

 

Der Vorstand besichtigte das Heimatmuseum Mörfelden

 

 

Am 19. September 2015 unternahm der Vorstand des Heimatvereins Dieburg e. V. eine Erkundungfahrt zum Heimatmuseum Mörfelden. Dieses Museum wurde mit der tatkräftigen Mitarbeit vieler Interessierter und großer finanzieller Unterstützung der Stadt Mörfelden zu einem Schatzkästchen ausgebaut. Besonders bewundert wurden die alten Gewerbe und der als Original eingerichtete Raum einer Gastwirtschaft. Dazu kamen alte Filmaufnahmen, die den Werdegang Mörfeldens veranschaulichten.


 

 

Am Martinsmarkt war der Mühlturm geöffnet

 

 

Der Mühlturm und der zugehörige Garten fanden wieder ein lebhaft interessiertes Publikum, das von Andrea Schuler und Astrid Kreuz auf das Beste informiert wurde.

 

   

Andrea Schuler

 

Astrid Kreuz

 Fotos Schirling              


 

Nachtwächter-Rundgänge 2015

 

 
 

Die Dieburger Nachtwächter

Joachim Steinmetz, Christian Eidenschink, Karin Gottlieb und Franz Zoth.

Neunmal führten Christian Eidenschink und Franz Zoth viele Interessierte durch das historische Dieburg und zu den beiden Spielszenen. Karin Gottlieb konnte an vier Freitagen zahlreichen Kindern die Geschichte Dieburgs nahe bringen.
Joachim Steinmetz bewachte das Geschehen auf dem Marktplatz und sang die Stunden an.

 
   

 

Schauspielgruppe "Winzer"

Die Spielszene über den Weinbau in Dieburg stammte von Monika Dambier-Blank und führte die Zuschauer mit viel Humor in die Zeit zurück, als Dieburg noch einen eigenen Weinberg hatte. Die Probleme der Winzer wurden sichtbar, aber der Humor behielt die Oberhand. Am Ende sangen die Zuschauer begeistert zusammen mit den Schauspielern ein Weinlied.                

 

                                                                     

 

Schauspielgruppe "Plästerer"

Sonja Werner schrieb die Szene über die Plästerer, eine ehemals sehr wichtige und große Berufsgruppe in Dieburg. Sie waren als hervorragende Arbeiter weithin beliebt. Leider war ihre Arbeit saisonabhängig. So lautete die Klage ihrer Frauen "Im Sommer häwwe mer koi Männer und im Winter koi Geld." Die Spielszene zeigt den Aufbruch der Männer im Frühjahr, die sich auf die Arbeit, das Geld und die Freiheit freuen. "Des Gebrebel (der Frau daheim) geht mer uff de Geist."                                                                          Texte Schirling

 

 
 
 

 

Heimatverein Dieburg e. V. - Vorsitzende Maria Bauer - Tel. 06071-5238  | Kontakt: bauer@heimatverein-dieburg.de