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Dreidimensionales Stadtmodell

 Der Heimatverein möchte mit Hilfe von Sponsoren das Modell des mittelalterlichen Dieburg dreidimensional umsetzen und an einer zentralen Stelle unserer Stadt aufstellen, z. B. in der Nähe des Rathauses.

 

   

Modell des mittelalterlichen Dieburg
im Museum Schloss Fechenbach

 


 

Beispiel eines Bronze-Stadtmodells


Der Mühlturm wurde 2015 restauriert,
das Mühlturmgärtchen ist 2017 gefolgt.

Der Heimatverein hat seit einigen Jahren das Verlies im unteren Teil des Mühlturms für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. An Maimarkt und Martinsmarkt ist der Turm geöffnet, ebenso bei Führungen für Erwachsene und Schulklassen.

Leider fiel in zunehmendem Maß der z. T. historische Putz von der Gewölbedecke und gefährdete die Besucher.  Auch die Mauern des angrenzenden Gartens hatten seit vielen Jahren unter der Witterung stark gelitten.

Deshalb hatte sich der Heimatverein Dieburg entschlossen, das Verlies und die Gartenmauern im Jahr 2015 zu restaurieren.

Der Heimatverein hat diese Arbeiten mit knapp 12.000 Euro finanziert.

Nun sind die Arbeiten im Mühlturmgärtchen fortgesetzt worden. Nach Absprache mit der Unteren Denkmalschutzbehörde wurde ein Teil der Fläche mit einem Klinkerpflaster belegt, das zu den Mauern passt. Der Entwurf stammt von einer Architektin für Garten- und Landschaftsbau. 

Auch hier werden etwa 10.000 Euro aus der Vereinskasse aufgewendet werden müssen. Einen Teil der Kosten übernahmen Sponsoren wie Vereinigte Volksbank Maingau eG, HSE-Stiftung, Förderkreis Museen und Denkmalpflege Darmstadt-Dieburg e. V., Rotary Club Dieburg-Babenhausen und andere.
 

   

Das neue Pflaster, noch mit Fugensplitt

 

Für die Sponsoren gab es ein kleines Grillfest
3 Fotos Schirling

 

 
 
 Jahrbuch 2016
 

 

 

 

 Das neunte Jahrbuch des Heimatvereins wird im April 2016 vorgestellt. Wie seine Vorgänger enthält es Wissenswertes,  Interessantes und Unterhaltsames aus Geschichte und Gegenwart Dieburgs und seiner näheren Umgebung.

Das Buch wird in der Dieburger Buchhandlung Bücherinsel und im Museum Schloss Fechenbach für 16,00 € verkauft.

Sie können das Buch auch über diese Homepage bestellen, siehe Menüpunkt "Bücher bestellen".

 

 
 
 
 Der Mühlturm

 

 

  Dieburg wurde im Jahr 1220 durch den Bau einer Stadtmauer mit einer Länge von 1,3 km geschützt, die von 9 Türmen unterbrochen wurde. Von den 9 Türmen der Stadtmauer blieben der Mühlturm und ein Fragment des Hexenturms bis heute erhalten.

 Der Mühlturm bekam seinen Namen von den vor den Mauern der Stadt liegenden Mühlen. Er enthielt im unteren Teil ein Verlies, das nur vom ersten Stock aus durch das Angst- oder Hungerloch erreichbar war. Die Verurteilten wurden "auf dem Knoten eines Seiles reitend" hinabgelassen in die Dunkelheit des Verlieses und erst nach Verbüßung der Strafe wieder heraufgezogen.

 Im 1. Stock des Turmes, der über die Wehrmauer erreichbar war, befand sich ein Zugang zum Hungerloch. Darüber gab es zwei Kammern, deren letzte unter der Turmhaube lag. Von dieser hat man einen wunderbaren Rundblick über die Stadt. Hier hielten sich in Kriegszeiten die Verteidiger der Stadt auf.

 Der Mühlturm war im 20. Jahrhundert marode geworden wie alle Bauwerke, wenn sie nicht mit Leben erfüllt sind und musste 1930 neu aufgebaut werden. Heute steht er trotzig und fest an der Gersprenz und erinnert an die reiche und stolze mittelalterliche Stadt.

 

 

 Ein Projekt des Heimatvereins

 Der Heimatverein e. V. hat lange darum gekämpft, dass der Mühlturm, der mit dem Bau des Amtsgerichtes für einige Jahre Eigentum des Landes Hessen wurde, wieder in den Besitz der Stadt zurückgelangte. Die damaligen Direktoren des Amtsgerichts haben den HVD dabei nach Kräften unterstützt. Im Jahr 2007 wurde die Stadt Dieburg wieder Eigentümerin des Mühlturms.

Inzwischen macht der Heimatverein Dieburg den Turm den Bürgern der Stadt wieder zugänglich: 

  1. Der HVD öffnet das Verlies an bestimmten Tagen sowie bei Stadtführungen und vermittelt den Bürgern die Historie des Turmes.

  2. In der Westseite der Stadtmauer rechts neben dem Mühlturm befindet sich eine kleine Tür, die das Betreten des Geländes an der Ostseite des Turmes erlaubt. Hier hat der Heimatverein schon einige Arbeit geleistet und Veranstaltungen im Turmgärtchen ermöglicht.

 


 Oktober 2014:

Seit Jahren bemühte sich der Heimatverein darum, den Mühlturm auch in den oberen Stockwerken zugänglich zu machen. Die erforderliche Außentreppe wurde mehrfach umgeplant, bis alle Vorschriften von Bauamt, Denkmalschutz und Grenzabstand zu den Nachbarn zufriedenstellend eingehalten werden konnten. Dabei wurde die Anlage aber so teuer, dass ihr Bau weder vor den Mitgliedern noch vor den Steuerzahlern zu verantworten war. Schweren Herzens stellte der Vorstand dieses Projekt bis auf Weiteres zurück.

 


 Marienbrunnen

 

 Die Statue am Marienplatz, die der Dieburger Verkehrs- und Verschönerungsverein 1929 errichten ließ, ist im Laufe der Jahre verwittert und von Flechten überzogen worden. Der Heimatverein hat sich deshalb entschlossen, die Figur restaurieren zu lassen.
 
   
  


 Weil die Stadt Dieburg auch die internen Wasserleitungen des Brunnens erneuern lässt und deshalb die Anlage teilweise demontieren muss, bot es sich für den Heimatverein an, auf den Beginn dieser Arbeiten zu warten. Am 27. 4. 2011 wurde zunächst die Marienfigur mit einer Diamantdrahtsäge von Mitarbeitern des Bauhofes unter Leitung von Herrn Witzel von der Säule getrennt und sanft auf den Boden gesetzt. 

Die Restauration nimmt der Dieburger Steinmetz Richard Löbig vor. Nach der Reinigung mit Dampf und Skalpell wird die Statue noch mit einem Anti-Pilzmittel für die nächsten Jahrzehnte wetterfest gemacht. Wenn dann die Wasserleitungen in die Säule eingezogen worden sind, kann auch Maria wieder ganz oben stehen und auf den neuen Kreisel schauen.

 
 

 Maria Bauer nimmt die Marienstatue entgegen.

 

Am 24. Mai 2011 wurde die Statue wieder auf die Brunnensäule gestellt - restauriert und geschützt.

 
 

 

         21. August 2010                                                                            25. Mai 2011  

 

 

 

Foto Hager

Finanzielle Unterstützung erhielt der HVD durch die Volksbank Maingau und die Sparkasse Dieburg


 

 
Blumenampeln
 

Der Heimatverein griff eine Idee von Maria Bauer auf, den Marktplatz durch Blumenampeln an den Laternen zu verschönern. Bei einer Besprechung mit Bürgermeister, Stadtgärtner und Bauhofleiter fand der HVD-Vorschlag Zustimmung. Die Aufgaben wurden geteilt: Während der Heimatverein sich um die Beschaffung der Behälter und Blumen kümmert, übernimmt die Stadt die regelmäßige Pflege.

 

   

Die ersten vier Blumenampeln

 

 

wurden am 3. Mai 2011 angebracht

 

 

In den folgenden Jahren wurden aus dem Erlös der Blumen- und Pflanzenbörse, der aus der Vereinskasse noch kräftig aufgestockt wurde, weitere Blumenampeln vom HVD angeschafft. Der Bürgermeister erklärte sich spontan bereit, weitere zwei Ampeln aus der Stadtkasse zu finanzieren. Auch von Privatpersonen wurden Blumenampeln gespendet. Auf diese Weise kann der Marktplatz jährlich schöner blühen.

 
 
 
 

 

 

 

Heimatverein Dieburg e. V. - Vorsitzende Maria Bauer - Tel. 06071-5238  | Kontakt: bauer@heimatverein-dieburg.de