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2013

 

 Zum 200. Todestag von Christoph Martin Wieland

am 1. März 2013

 

 

 

 Quelle: Dieburger Anzeiger

 Prof. Dr. Werner Münkler referierte kenntnisreich über das Leben von C. M. Wieland und seine Verbindung zu Sophie von La Roche. Seine Ausführungen wurde ergänzt durch szenische Lesungen von Maria Bauer und Hans Dörr. Zahlreiche Bilder unterstützten den sehr gut besuchten Vortrag im Museum.

 


 

  Mitgliederversammlung 2013

 

 Am 15. 3. 2013 fand die Mitgliederversammlung des Heimatvereins Dieburg e. V. statt. Diesmal gab es weder Neuwahlen noch eine Satzungsänderung. Nach einem ausführlichen Bericht des Vorstands und des Rechners wurde der Vorstand entlastet.
 


 

 

12.  Blumen- und Pflanzenbörse

 

 

 

 Foto: Dieburger Anzeiger, 22.4.2013, Stiefler

 

Die diesjährige Pflanzenbörse litt etwas unter dem langen Winter und dem kalten Frühling. Viele Anbieter klagten über das mangelnde Wachstum ihrer Pflanzen. Zudem hielt das angekündigte schlechte Wetter am Samstag wohl einige angemeldete Gärtner von der Teilnahme ab. Trotzdem gab es ein reges Kaufinteresse. Bei Tomaten standen die Kunden Schlange, bis die Pflanzen lange vor Marktende ausverkauft waren. Auch die übrigen Verkäufer äußerten sich sehr zufrieden. 


 

 

 Neubürger-Wandertag

 

 

 Foto: Hager, Dieburger Anzeiger
 

 Beim diesjährigen Neubürger-Wandertag, der vom Heimatverein gemeinsam mit Odenwaldklub und Dieburger Anzeiger am 27. April veranstaltet wurde, spielte das schlechte Wetter ein wichtige Rolle. Trotzdem kamen rund 20 Wanderer mit auf die Tour, die zunächst zur Fohlenweide führte. Ein verfallenes Gebäude ist übrig geblieben, über dessen Geschichte die HVD-Vorsitzende Maria Bauer berichtete: 1884 errichtete der Kreis Dieburg diese Anlage zur Unterbringung von Pferden. Bald wurde daraus ein beliebtes Ausflugslokal, das nach dem 2. Weltkrieg aber bedeutungslos wurde und verfiel.

Der zweite Anlaufpunkt war die MUNA, die Munitionsanlage, über die Franz Zoth erzählte. Ein großer Teil des Waldes ist wegen verstreuter Munition noch immer abgesperrt.

Ziel war dann das Heimatmuseum Münster, das die Wanderer mit Kaffee und Kuchen über das Wetter tröstete. Hier konnte man sich die MUNA noch einmal als Modell ansehen und sich der Ausstellung "725 Jahre kirchliches Leben in Münster" widmen.


 

 

Groschlagbilder von Georg Melchior Kraus

 

 Im vergangenen Jahr stellte Hans Dörr das Bild "Der trigonometrische Streit" vor, bei dem er mit detektivischer Kleinarbeit beweisen konnte, dass das Ehepaar Groschlag im Streit abgebildet war. In diesem Jahr gelang es Hans Dörr wieder, einen ganz seltenen Fund bei einem Privatsammler zu machen. Diesmal stellt der Maler G. M. Kraus die Groschlags in liebevoller Zuwendung dar - "Die Schäferstunde". Weitere Kraus-Bilder zeigen ein Goetheporträt sowie ein Porträt der Groschlagschwester Phillipina von Pergen.

Hans Dörr und Werner Münkler referierten vor einem sehr zahlreich erschienenem Publikum am 14. Juni 2013 über die Gemälde.

 Phillipina von Pergen
 

 

 

 

Spiel auf dem Kirchplatz

 

 

 Anlässlich des 120-jährigen Jubiläums der Pfarrkirche St. Peter und Paul führte die Laienspielgruppe des Heimatvereins am 29. Juni 2013 eine Theaterszene auf, in der die Grundsteinlegung der Kirche mit viel Lokalkolorit dargestellt wurde. Bei schönem Sommerabendwetter stellten sich viele Zuschauer ein, die ihre Freude an dem Spiel hatten.

Pfarrer Vogl bedankte sich mit einer großzügigen Runde Orgelwein.

 

 

2 Fotos Verena Scholze

 

Sommerpoesie am Turm

 

 

 Eigentlich sollte die Veranstaltung wegen des Regens ja abgesagt werden. Aber dann hörte der Regen doch rechtzeitig auf, die Akteurinnen, Frau Förster und Frau Zahn, standen bereit und das Publikum strömte herbei und bewunderte erst einmal den vom Heimatverein angelegten Garten am Mühlturm. So konnte Maria Bauer doch noch den lyrischen Abend mit einer kurzen Ansprache eröffnen. Herr Zahn untermalte die Gedichte der Vortragenden mit Saxophonmusik. Das Publikum dankte mit reichem Beifall.

 

Maria Bauer, Elisabeth Förster und Inge Zahn

2  Fotos Verena Scholze

 

 

 
2 Fotos Heinz G. Schirling 

 

Präsentation: Dieburg unterm Hakenkreuz

 

 

 Am beziehungsreichen 9. November präsentierte der Heimatverein das neue Buch von Werner Straszewski:"Dieburg unterm Hakenkreuz 1933 bis 1945". Nach Begrüßung und einführenden Worten von Maria Bauer, Werner Straszewski und Anne Sattig hielt Dietmar Schöbel vor einem sehr zahlreich erschienen Zuhörerkreis eine sachkundige und mit viel Beifall bedachte Laudatio. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Manfred Müller (Klavier) und Inge Zimber (Gesang).

"Basierend auf Quellen unter anderem des Stadtarchivs und des Darmstädter Staatsarchivs sowie der Erzählungen von etwa dreißig noch lebenden Zeitzeugen, die er und Anne Sattig interviewt haben, ergibt sich ein Bild vom Leben in Dieburg im Dritten Reich, aber auch von der Verstrickung damaliger Bürger in die Verbrechen des NS-Regimes. Dabei geht es Werner Straszewski nicht um Anklage, sondern um Information. Die Namen noch lebender Menschen sind anonymisiert.
Es ist ein nicht hoch genug zu schätzender Gewinn, über die eigene Geschichte, auch wenn sie furchtbar war, ein solches Wissen zu haben." (Text Bücherinsel)

 

 

  Fotos Buch

 

 

 

 

 Nachtwächter-Rundgänge 2013

 

 
 Die Nachtwächter Franz Zoth und Dietmar Michell informierten ihre "Anhänger" auch diesmal wieder über historische Gebäude und Ereignisse in Dieburg und führten zunächst zu einem Schauspiel, in dem der Bau des Schlachthofes zünftig in der ehemaligen Gastwirtschaft "Petermann" dargestellt wurde.
 

 

 Das zweite Spiel fand stilgerecht im Fechenbachschen Schloss statt und schilderte den auf einem Bild von Kraus dargestellten "Geometrischen Streit" zwischen Friedrich Carl v. Groschlag und seiner Frau Christiane.

 

 Beide Spiele wurden mit reichem Beifall bedacht.

 

 2014

 

 

 Das Historische Klassenzimmer in der Marienschule wurde renoviert und eingerichtet

 

 

  Im Januar 2014 wurde das historische Klassenzimmer der Marienschule von Mitgliedern des Heimatvereins neu eingerichtet. Auch der Hessische Rundfunk kam zu einem Interview.

  Am 16. Februar führte Frau Karin Gottlieb mit der Klasse 4 der Marienschule einen Unterricht vor, wie er vor hundert Jahren üblich war. Dazu gehörten gerades Sitzen, Hände auf dem Tisch, Stillschweigen und ständige Aufmerksamkeit  der Schüler. Die Lehrerin musste dagegen war streng und fordernd sein. Fleißig wurde vorwärts und rückwärts buchstabiert, gerechnet und auch die sauberen Fingernägel mussten vorgezeigt werden.

  Trotzdem machte der Unterricht allen Beteiligten und auch den zahlreichen Zuschauern viel Spaß, die sich in die kleinen Schulbänke gezwängt hatten.

 Viele Helfer brachten das Klassenzimmer auf Vordermann.Der Hessische Rundfunk war auch da

 

 
 

 Der Unterricht machte allen Freude                                           Fotos Schirling 

 


 

 

 

Heimatverein blickt bei Mitgliederversammlung auf das vergangene Jahr zurück

 

 

Der Heimatverein Dieburg e.V. hatte kürzlich seine Mitglieder zur Versammlung eingeladen. Auch Neuwahlen standen auf der Tagesordnung.

Bei der Begrüßung dankte die Vorsitzende Maria Bauer besonders den Vorstandsmitgliedern für ihre geleisteten Arbeiten.

Die Vorsitzende ließ noch einmal die Programmpunkte des letzten Jahres Revue passieren.

Bei der anschlließenden, von Werner Straszewski geleiteten Wahl, wurde der Vorstand neu gewählt. Er setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzende bleibt Maria Bauer, Stellvertreter Heinz Schirling, Rechner Franz Pichlmair. Neu gewählt wurde Schriftführer Andreas Herrmann. Beisitzer bleiben Marie Luise Schulz, Monika Preußner, Hans Dörr und Joachim Steinmetz.

Die Vorsitzende dankte den auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Jürgen Halfen (Schriftführer) und Hedwig Thomas (Beisitzerin) für ihre langjährige Tätigkeit im Verein. (Maria Bauer)

 

 

Präsentation des Jahrbuchs 2014

 

 

Am 6. April 2014 stellte der Heimatverein sein neues Jahrbuch vor. Mit 34 Artikeln, ergänzt durch viele Bilder, schildert es wieder viele Facetten der Dieburger Geschichte.

Die Vorsitzende Maria Bauer begrüßte die Autoren und die zahlreich erschienenen Gäste. Monika Dambier-Blank, die das Buch auf eine sehr angenehme Weise rezensierte, weckte den Appetit auf das Lesen. 

Jürgen Poth, der "Guggugg von Spachbrücken", umrahmte die Präsentation musikalisch und regte das Publikum auch zum Mitsingen an.

Das Jahrbuch 2014 ist in den Dieburger Buchhandlungen Bücherinsel und Plappert Buch und Papier für 15 € zu kaufen

 

 

       

Begrüßung durch Maria Bauer

 

Monika Dambier-Blank

rezensierte das Buch

 

Jürgen Poth musizierte

 
 
   

Die Autoren

 

Die Veranstaltung war sehr gut besucht

 

13. Blumen- und Pflanzenbörse 2014

 

 

Die diesjährige Blumen- und Pflanzenbörse fand bei schönstem Wetter statt. Fast 25 Anbieter waren gekommen und konnten die zahlreichen Kunden bedienen. Die Maibowle des Heimatvereins fand ebenso regen Zuspruch wie Weck un Worscht, die von Joachim Steinmetz und Inge Zahn gebrutzelt wurde.

 

 

   

Kräuter, Pflanzen und Blumen

 

Weck un Worscht

 

Erlebnis-Wanderung mit DA und OWK

 

 

Fast 100 Dieburger kamen zur Erlebniswanderung, die der Heimatverein gemeinsam mit dem Dieburger Anzeiger und dem Odenwaldklub am 24. Mai 2014 veranstaltete. Nach einer Begrüßung am Rathaus ging es zunächst zum Konvikt, wo die Teilnehmer Neues zum Umbau und zum Schulbetrieb erfuhren. Maria Bauer informierte über die ursprüngliche Gestalt des Groschlagschen Schlossgartens, wobei der im verwilderten Park stehende Obelisk den Abschluss einer ehemals sehenswerten Allee bildete.

Als nächstes Ziel folgte die Polizeistation, wo nach einer alllgemeinen Erkärung der Polizeiarbeit eine Arrestzelle besichtigt werden konnte. Viel Interesse und Beifall gab es für die Vorführungen mit einem Schutzhund und einem Drogenspürhund.

Einen gemütlichen Abschluss bei sonnigem Wetter fand die Wanderung dann an der neu gestalteten Heinrich-Herrmann-Ruhe, wo eifrige Mitglieder des Odenwaldklubs mit Getränken und gegrillten Würstchen warteten.

 

       

Foto Schirling

 

Foto Hager DA

 

 Foto Hager DA

 

 

       

 Foto Hager DA

 

Foto Schirling

 

Foto Hager DA


 

 Frühlingslieder

 

 

Im Gärtchen am Mühlturm erfreuten uns am 13. Juni Knud und Susanne Seckel mit Frühlings- und Liebesliedern aus dem Mittelalter und der nicht mehr ganz so jungen Neuzeit. Mit Gitarre, Flöte, Harfe und Drehleier begleitet, schufen sie einige romantische Stunden an diesem schönen Juniabend. 

 
       

 

 

 

 

Fotos: Schirling


 

 

 Fahrt nach Wertheim

 

 

 Die Fahrt des Heimatvereins Dieburg nach Wertheim fand am Samstag, 12. Juli, statt. Der Bus war bis auf den letzten Platz besetzt. Bei schönem Sonnenschein erwartete schon ein freundlicher Herr die Teilnehmer in Wertheim und führte sie mit viel Humor durch die Altstadt. Beeindruckend waren die gut restaurierten mittelalterlichen Häuser, aber auch die daran verzeichneten unglaublich hohen Hochwassermarkierungen.

Nach einem etwas atemraubenden Spaziergang zur Burg hinauf, wahlweise auch einer Fahrt mit dem "Burgbähnle", konnte man das wunderschöne Panorama der Stadt und den Zusammenfluss von Main und Tauber betrachten. Im Burgrestaurant fand der Aufenthalt in Wertheim bei gutem Essen und Trinken seinen Abschluss.

 Foto Wertheim-Touristik

 
   

In der Altstadt

 

Im Burgrestaurant                                Fotos Schirling

 


 

Treppe am Mühlturm

 

 

 

Seit Jahren bemühte sich der Heimatverein darum, den Mühlturm auch in den oberen Stockwerken zugänglich zu machen. Die erforderliche Außentreppe wurde mehrfach umgeplant, bis alle Vorschriften von Bauamt, Denkmal-schutz und Grenzabstand zu den Nachbarn zufriedenstellend eingehalten werden konnten. Dabei wurde die Anlage aber so teuer, dass ihr Bau weder vor den Mitgliedern noch vor den Steuerzahlern zu verantworten war. Schweren Herzens stellte der Vorstand dieses Projekt bis auf Weiteres zurück.


 

 

Martinsmarkt

 

 
 

 Während des Martinsmarktes herrschte am Sonntagnachmittag reger Besucherandrang am Mühlturm. Frau Schuler und Frau Kreuz führten das interessierte Publikum durch das Verlies und in den Turmgarten.

Foto Hombach


 

 

 

Unterricht in historischen Kostümen

 

 

 

 

 

 Am 28. November wurden die Dieburger Nachtwächter von Maria Bauer vorgestellt und von Schultheiß Dr. Werner Thomas in einer feierlich-zünftigen Zeremonie vereidigt.

V. l. n. r.: Schultheiß Dr. Thomas, die Nachtwächter Joachim Steinmetz, Christian Eidenschink, Karin Gottlieb, Dietmar Michell und Franz Zoth.

Nach 13 Jahren treuen Dienstes für die Dieburger Bürger wurde Dietmar Michell verabschiedet. Joachim Steinmetz wurde für 15 Jahre Dienstjahre geehrt. 

Die Rundgänge waren ausgebucht und auch bei schlechterem Wetter gab es mehr Zuschauer als verkaufte Karten.  Beide Spielszenen wurden vom Publikum sehr gelobt.

   

In der Spielszene in der Klosterkirche traf das Publikum auf Bischof von Ketteler, den Gründer des Dieburger Konviktes.

 

In der Weißturmstraße ging es lebhaft zu bei dem Unterricht des Privatlehrers E. E. Niebergall, an dessen 200. Geburtstag der Heimatverein erinnern möchte. 

 

 

 Nachtwächter-Rundgänge

 

 

 

 

 2015

 


 

 

Heimatverein feiert E. E. Niebergall am 13. 1. 2015

 


 Mit der Enthüllung einer Gedenktafel am Haus Zuckerstraße 6 beging der Heimatverein den 200. Geburtstag von Ernst Elias Niebergall, dem Dichter des "Datterich". Niebergall, der von 1835 bis 1840 die Kinder des Dieburger Forstmeisters Reitz und anderer evangelischer Familien unterrichtete, kehrte häufig im Gasthaus "Zum Goldenen Engel" ein, das sich damals im Haus Zuckerstraße 6 befand. In seinem Stück "Der tolle Hund" erwähnte er die gute Wurst des Dieburger Metzgers Blenz, der auch der Wirt des Goldenen Engel war.

Der jetzige Hauseigentümer Erhard Mohr enthüllte die Gedenktafel vor etwa 100 Zuschauern.

Im Innenhof spielten dann unter viel Beifall Monika Dambier-Blank und Karl-Heinz Braun einige Szenen aus dem Datterich. Anschließend wurde Niebergallls Geburtstag mit Weck, Worscht und "Assmannsheiser Rode", dem Lieblingswein des Datterich, gefeiert.

 
   

Maria Bauer hält die Ansprache      Foto Schirling

 

E. Mohr enthüllt die Gedenktafel    Foto Prasch

 
   

Foto Lill                                  Datterich-Szenen mit K.-H. Braun,

 

M. Dambier-Blank und M. Bauer                          Foto Prasch

 
 

 Mitgliederversammlung 2015

 

Die Mitgliederversammlung am 20. März 2015 war trotz konkurrierender Veranstaltungen recht gut besucht. Nach dem Bericht der Vorsitzenden Maria Bauer, dem Kassenbericht von Franz Pichlmair und dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet.

Als wichtige Neuerung wurde beschlossen, einen Familienbeitrag einzuführen. Der Einzelbeitrag bleibt wie bisher bei 24 € .Der Familienbeitrag kostet 36 €, wobei Kinder bis zum 18. Lebensjahr eingeschlossen sind. Die Einzelheiten wird der Vorstand regeln.

Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Frau Gottlieb, Frau Düsterhöft und Herr Huther geehrt. Marc Hiltrop erhielt für seine umfangreiche und ehrenamtliche Planungsarbeit zum Mühlturm ein Geschenk als herzliches Dankeschön.

 
 
   

Die Mitgliederversammlung war gut besucht

 

Frau Düsterhöft und Frau Gottlieb wurden von Maria Bauer für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt

 
 

Marc Hiltrop erhielt für seine Planungsarbeit zum Mühlturm ein kleines Geschenk

 


 

Erlebniswanderung am 18. 4. 2015

 

 Etwa 50 interessierte Wanderer, ausgerüstet mit Schutzhelm und Warnweste, fanden sich am Steinbruch an der Moret ein. Nach der Begrüßung durch die Organisatoren Maria Bauer vom Heimatverein, Lisa Hager vom Dieburger Anzeiger und Franz Zoth vom Odenwaldklub erklärte der technische Leiter der Mitteldeutschen Hartsteinindustrie Hanau, Carsten Lüdiger, die geologischen Verhältnisse des Granodiorit, der hier abgebaut wird. Es handelt sich um ein vulkanisches Gestein, das aber im Gegensatz zur Lava nicht ausgeworfen wurde. Es wird hauptsächlich zum Straßenbau verwendet. Pro Jahr gibt es etwa zehn Sprengungen. Pro Sprengung werden durchschnittlich 30 000 Tonnen Gestein gewonnen.

Forstassessor Harald Gödel kümmert sich um Flora und Fauna im Steinbruch. So berichtete er über 40 Vogelarten, von denen 30 im Steinbruch brüten. Besonders stolz war er darauf, dass der Uhu schon jahrelang im Steinbruch  Junge aufzieht.

Von der Grubensohle ging es wieder hinauf zum Eingang und dann zum nahe gelegenen historischen Bildstock, wo Maria Bauer von alten Sagen erzählte.

Anschließend führte Franz Zoth die Wanderer über ein Stück eines alten Pilgerweges steil hinauf zum Naturfreundehaus. Dort stärkte man sich an einer kräftigen Suppe.

 

 
   

Begrüßung durch Maria Bauer

 

Im Steinbruch

 

   

Das gesprengte Gestein wird zerkleinert

 

Maria Bauer am Bildstock

Alle Fotos H. Schirling

     
     
 
 

 Blumen- und Pflanzenbörse am 25. 4. 2015

 

 

 Auf der diesjährigen Blumenbörse war trotz des etwas unfreundlichen Wetters wieder ein reichliches Angebot für Gartenfreunde zu sehen. Etwa zwanzig Verkaufsstände waren vor dem Rathaus und in der Allee zum Fechenbach-Park aufgebaut worden. Zwar wird der eine oder andere Anbieter aus Altersgründen aufgeben. Zum Glück kommen aber immer wieder neue Interessenten nach, die auch mit neuen Ideen und Pflanzen die Börse bereichern.

Die Bratwürste des Heimatvereins fanden lebhaftes Interesse und die Maibowle war schnell ausverkauft.

 

Es blüht auf der Blumen- und Pflanzenbörse des HVD

Foto Dieburger Anzeiger/Bernauer

 

Maria Bauer freut sich über den  guten Besuch der Blumenbörse

 Foto M. Prasch

 
 

 Maimarkt 2015

 

Am Maimarkt-Sonntag war der Mühlturm wieder geöffnet. Bei schönem Wetter kamen viele Besucher, die sich die teilweise gruselige Geschichte des ehemaligen Wachturms und zeitweiligen Gefängnisses erklären ließen. Die Turmführerinnen Andrea Schuler, Astrid Kreuz und Liesel Schulz hatten bis zur letzten Minute viel zu tun.

Vorher mussten allerdings der Turmgarten und das Turminnere auf Vordermann gebracht werden. Dabei halfen Maria Bauer, Monika Preußner, Franz Pichlmair, Liesel Schulz und Heinz G. Schirling. 

 

       

Viel Betrieb am Mühlturm

 

Andrea Schuler und Liesel Schulz

 

Astrid Kreuz

   

Monika Preußner und ...

 

... Liesel Schulz haben schon fleißig Unkraut gerupft.

 
   

So hoch stand vorher das Unkraut, zeigt Maria Bauer

 

 

Heinz G. Schirling holt Gießwasser aus der Gersprenz

Fotos H. Schirling (6) und M. Bauer(1)

 


 

Heinrich-Herrmann-Ruhe
 

 

 

Der Dieburger Odenwaldklub ließ am 13. Mai 2015 in Zusammenarbeit mit dem Dieburger Heimatverein im Forst zwischen Dieburg und Groß-Umstadt an der Heinrich-Herrmann-Ruhe eine Infotafel aufstellen. Sie bietet Informationen über den Namensgeber, die jahrhundertealten Wallfahrtswege von Dieburg nach Walldürn und über die heimische Welt der Vögel. Zum Termin konnten OWK-Vorsitzender Franz Zoth sowie die Vorsitzende des Heimatvereins, Maria Bauer, auch Revierförster Martin Starke begrüßen, dazu als Vertreter der Sparkassenstiftung, Karl-Heinz Sehnert, den Wegewart Hans Hiemenz sowie den Dieburger Wallfahrtsleiter Matthias Hartnagel. Gekommen waren auch der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, Heinz Schirling sowie der Erbauer des Infostandes, Wilhelm Neff.                                     Text und Foto M. Prasch


 

 

Der Mühlturm wird restauriert

 

 

Der Heimatverein ließ Anfang Juni von der Firma Lars Petersen, Eppertshausen, das Innere des Turmes und die Mauern des Gärtchens auf der Nord- und Südseite nach den Vorgaben der Unteren Denkmalschutzbehörde restaurieren.

Die Kosten belaufen sich auf 11.000,-- €

Der Förderkreis Museen und Denkmalpflege hat das Projekt mit 2.200,-- €  bezuschusst, die HSE-Stiftung beteiligte sich mit 1000 €

 

 

Mitarbeiter der Firma Petersen restaurieren das Turminnere

Foto DA/Hager

 
   

Die Nordmauer des Gartens wird noch bearbeitet ...

 

 

... die Südmauer ist schon fertig

2 Fotos Schirling

 

 

Besuch des Schaafheimer Wartturms

 

 

 

Der Dieburger  Heimatverein besuchte am 20.06.2015 mit einer Gästegruppe den Schaafheimer Wartturm  sowie die Straußenfarm. Mit dem Bus ging es zunächst zum Wartturm, der 1492 erbaut wurde. Hier angekommen wartete bereits eine Überraschung auf die Teilnehmer: der Schaafheimer Bürgermeister Reinhold Hehmann stieg in den Bus und begrüßte die Dieburger in der Mosbacher Gemarkung.Mit Bürgermeister-Sekt und Gebäck hieß er die Gäste willkommen.

Im Turm wusste Vorstandsmitglied Hans Dörr Interessantes und Historisches über die sogenannte Schaafheimer Warte zu erzählen. Hier wurden die Zölle kassiert und das Geleit übernommen. Auch sollte von diesem Turm die Landesgrenze überwacht werden. Wichtig für die Auswahl des Standortes war somit ein weiter Blick über die Umgebung aber auch eine Stelle, an der die Aufmerksamkeit der Turmbesatzung nicht so schnell nachließ. Dies ist auf Wasseraderkreuzungen der Fall.

Um diese aufzuspüren, wandte Vorstandsmitglied Franz Pichlmair zur Verwunderung aller die Radiästhesie an. Dazu nutzte er eine Wünschelrute. Die Demonstration war verblüffend. Schnell wollten einige Gäste des Heimatvereins dies auch probieren und waren ebenso über ihr Können überrascht.

Anschließend wurde dem Tannenhof in Schaafheim ein Besuch abgestattet. Familie Roth betreibt hier seit 2009 eine Straußenfarm. Viel Interessantes wusste Herr Roth über die Tiere zu berichten. Mittlerweile hat die Familie 70 Groß-Tiere sowie 30 Küken.

Alle waren sich einig, jetzt gleich im angeschlossenen Restaurant „Falkenhof“ sollte auch Straußensteak probiert werden. Aber leider stand es nicht auf der Speisekarte.                                                                               Text  Maria Bauer

 


 

Heimatverein übergibt Bild an Museum

 

 Am 10. Juli 2015 überreichte der Heimatverein Dieburg dem Museum Schloß Fechenbach ein Gemälde, das eine Dieburger Ansicht von seltener Perspektive darstellt, vermutlich vom heutigen Leerparkplatz aus. Das Bild wurde dem Heimatverein vom Ehepaar Anita und Gerd Schmitt geschenkt. Gemalt wurde es von Gerd Schmitts Großvater Heinrich Schmitt. Der Heimatverein ließ das Bild von Sylvain Henon restaurieren, gemeinsam wurde ein passender Rahmen ausgesucht. Jetzt hängt das Gemälde als Dauerleihgabe in einer passenden Wohnstuben-Umgebung.
 

   

Anita und Gerd Schmitt mit Maria Bauer

 

 

Das Bild hängt im Wohnzimmer des Blaufärberstübchens

Text und Fotos: Schirling

 
 

Viele Interessierte kamen zur Vorführung des Films von Larissa Anton in das Museum Fechenbach.

Der Film widmete sich bau- und religionsgeschichtlich relevanten Kirchen und Kapellen im Odenwald,

ging aber auch in Spielszenen mancher Sage und Legende nach.          Schg

 

 

Der Vorstand besichtigte das Heimatmuseum Mörfelden

 

 

Am 19. September 2015 unternahm der Vorstand des Heimatvereins Dieburg e. V. eine Erkundungfahrt zum Heimatmuseum Mörfelden. Dieses Museum wurde mit der tatkräftigen Mitarbeit vieler Interessierter und großer finanzieller Unterstützung der Stadt Mörfelden zu einem Schatzkästchen ausgebaut. Besonders bewundert wurden die alten Gewerbe und der als Original eingerichtete Raum einer Gastwirtschaft. Dazu kamen alte Filmaufnahmen, die den Werdegang Mörfeldens veranschaulichten.


 

 

Am Martinsmarkt war der Mühlturm geöffnet

 

 

Der Mühlturm und der zugehörige Garten fanden wieder ein lebhaft interessiertes Publikum, das von Andrea Schuler und Astrid Kreuz auf das Beste informiert wurde.

 

   

Andrea Schuler

 

Astrid Kreuz

 Fotos Schirling              


 

Nachtwächter-Rundgänge 2015

 

 
 

Die Dieburger Nachtwächter

Joachim Steinmetz, Christian Eidenschink, Karin Gottlieb und Franz Zoth.

Neunmal führten Christian Eidenschink und Franz Zoth viele Interessierte durch das historische Dieburg und zu den beiden Spielszenen. Karin Gottlieb konnte an vier Freitagen zahlreichen Kindern die Geschichte Dieburgs nahe bringen.
Joachim Steinmetz bewachte das Geschehen auf dem Marktplatz und sang die Stunden an.

 
   

 

Schauspielgruppe "Winzer"

Die Spielszene über den Weinbau in Dieburg stammte von Monika Dambier-Blank und führte die Zuschauer mit viel Humor in die Zeit zurück, als Dieburg noch einen eigenen Weinberg hatte. Die Probleme der Winzer wurden sichtbar, aber der Humor behielt die Oberhand. Am Ende sangen die Zuschauer begeistert zusammen mit den Schauspielern ein Weinlied.                

 

                                                                     

 

Schauspielgruppe "Plästerer"

Sonja Werner schrieb die Szene über die Plästerer, eine ehemals sehr wichtige und große Berufsgruppe in Dieburg. Sie waren als hervorragende Arbeiter weithin beliebt. Leider war ihre Arbeit saisonabhängig. So lautete die Klage ihrer Frauen "Im Sommer häwwe mer koi Männer und im Winter koi Geld." Die Spielszene zeigt den Aufbruch der Männer im Frühjahr, die sich auf die Arbeit, das Geld und die Freiheit freuen. "Des Gebrebel (der Frau daheim) geht mer uff de Geist."                                                                          Texte Schirling

 


 2016

 



 

Pepper Roses

 

 

Pepper Roses begeisterten in der Römerhalle mit Songs aus der Nachkriegszeit

Dass der .Heimatverein seine Gäste mit auf Zeitreisen nimmt, ist nichts Neues. Am Samstagabend überließen es
die Aktiven des Heimatvereins neun Auswärtigen, auf wunderbare Weise das Rad der Zeit in die 20er bis 40er
Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurückzudrehen. „Glamour, Schutt und Muckefuck", unter diesem Motto entführte das Messeler Vokalensemble Pepper Roses in dunkle Kriegszeiten und Trümmerlandschaften, Weltwirtschaftskrise, die modische. Ära von Hängekleid, Bu­bikopf und Kittelschürze, die wilden Partys der Zwanziger Jahre, Charleston und Grammophon.

Eine musikalische Revue mit „Shu Shu Baby", „Wochenend' und Sonnenschein", dem Gershwin-Klassiker „Summertime", aber auch der inoffiziellen Hymne der Soldaten, „Lili Marleen".

Wunderschöne Stimmen, mal a-capella, mit Gitarrenklängen oder Playbacks, mal solo, mal gemeinsam in Szene gesetzt, ließen mühelos jene Zeit auf­erstehen. Eine glanzvolle Revue, mit charmanter Moderation und kleinen szenischen Einlagen, die große Geschichte aus der Sicht von Frauen hinreißend aufleben ließ.

Text Ursula Friedrich, Dieburger Anzeiger, gekürzt und leicht geändert von H. Schirling

 

Sie begeisterten das Publikum in ...
 

 

   

der schön geschmückten Halle ...

 

 

 

und die HVD-Vorsitzende strahlte.

Es war ein schöner Abend

 Fotos Schirling und Rohmann

 


 

Mitgliederversammlung 2016

 

 Die Mitgliederversammlung am 11. März 2016 war sehr gut besucht, der Nebenraum der Gaststätte Split war fast komplett besetzt. Maria Bauer trug den Jahresbericht des Vorstandes vor und Andreas Herrmann erläuterte den Kassenbericht, wobei eine Projektion der vielen Zahlen auf die Leinwand das Verständnis erleichterte.  Weitere wichtige Punkte waren Satzungsänderungen, die das Finanzamt verlangte und die die Nachfolge im Geschäftsführenden Vorstand regeln sollen.

Wegen des Todes von Franz Pichlmair, dem ein stilles Gedenken galt, waren Nachwahlen für Rechner und Schriftführer nötig. Als Rechner wurde Andreas Herrmann und als Schriftführer Hans Rohmann gewählt.

 

Dazu kamen Ehrungen von Mitgliedern:

Zum ersten Ehrenmitglied des Heimatvereins wurde Hans Dörr gewählt.

Für zwanzigjährige Mitgliedschaft wurden Ronald Gabele, Walter George, Hans-Jürgen Heidemann, Friedrich Jakob und Karl-Heinz Krimm, für zehnjährige Mitgliedschaft Dr. Franz-J. Hock, Karola Koch, Dietmar Michell, Walter Pfeil,  Monika Preußner, Dr. Berthold Rist und Silke Werner-Lehr geehrt.

 

   

 

Hans Dörr wurde erstes Ehrenmitglied des HVD

 

Walter George, Monika Preußner und Dr. F. J. Hock wurden für langjährige Mitgliedschaften geehrt

Zum Abschluss zeigte Heinz G. Schirling eine Bilder-Rückschau auf die HVD-Ereignisse der Jahre 2014 und 2015.

Fotos  Schirling         


 

Heimatverein Dieburg e.V. bestückt das historische Klassenzimmer mit Schiefertafeln

 

 

Drei fleißige Handarbeiterinnen, Elisabeth Dörr, Marion Dreieicher und Ingrid Krüger haben mit großer Freude kleine Tafellappen gehäkelt. Diese wurden benötigt, um die Schiefertafeln zu komplettieren, mit denen jetzt der Heimatverein Dieburg e.V. das historische Klassenzimmer bestückte.

Sie wurden nun von der Vorsitzenden Maria Bauer an Lehrerin Larissa Anton, die Beauftragte des Klassenzimmers, für historische Schulstunden übergeben.      

Von links: Elisabeth Dörr, Maria Bauer, Larissa Anton.

                                                                                                                    Text Maria Bauer, Bild Hans Rohmann

 

 

 

Erlebniswanderung 2016

 

 
   

Trotz strömenden Regens fanden sich über zwanzig Wanderfreunde zum Start vor dem Rathaus ein.

                                                                     Foto Schirling                                

 

Am Koppelseechen gab Hans-Werner Franz vom Nabu den Wanderern interessante Informationen.

Foto Hager/DA

 
   
Heimatvereinsvorsitzende Maria Bauer erzählte die Geschichte des „Steinernen Kreuzes“ in der Nähe der Darmstädter Straße  

Frau von Hüls, die Eigentümerin des alten Jagdhauses in der Forstgartenschneise, zeigte den Besuchern ihr renoviertes Haus, während Architekt Raabe über die besondere Bauweise als Frühform des Fertighauses referierte.

Beide Fotos Hager/DA
 

 

 

Blumenbörse

 

 
 
   

Die Pflanzen- und Blumenbörse war nass ...

 

... und kalt.

 

Trotzdem waren die meisten Aussteller zufrieden.

Fotos Rohmann

 

Präsentation des Jahrbuchs 2016

 

 
   

Im Buchhandel für 16,00 € 

Foto: Schirling

 

Autoren des Jahrbuchs 2016:
Von oben: Dr. Norbert Gottlieb, Hans Dörr, Heinz G. Schirling, Frau Eckhardt, Philipp Hiemenz, Bernhard Itzel, Andrea Schuler, Ingrid Scharnhoop, Klaus Schott, Werner Straszewski, Helga Bürger-Lehr, Otto Vonderlage, Inge Zahn, Astrid Kreuz, Ralf Blum, Hans Hiemenz, Franz Weißbäcker, Jan Maria Greven, Ursula Teicher-Maier, Maria Bauer.

Nicht anwesend: Brunhilde Bieker, Helmut Breitwieser, Klaus Fette, Ulrich Grunert, Hans-Peter Murmann, Ulrike Posselt, Andreas Reifenberg, Petra Trotta.     Foto: Prasch

 Das Jahrbuch 2016 enthält wieder Interessantes aus der Geschichte und Gegenwart Dieburgs, aber auch Amüsantes in rund 30 Beiträgen. Maria Bauer begrüßte die Anwesenden, besonders aber die Autoren. Monika Dambier-Blank gelang wieder eine mit Humor gewürzte Rezension, die auf das Buch neugierig machte. Manfred Müller umrahmte die Feier mit seiner stimmungsvoll-heiteren Saxophonmusik. Zum Abschluss überreichte Maria Bauer den Autoren die ersten Exemplare des Jahrbuchs mit einem Blumengeschenk.
 

 

 

Maimarkt 2016

 

 

Nachdem fleißige Hände aufgeräumt hatten ...

4 Fotos: Heinz G. Schirling

 

   

... konnte der Mühlturm am Maimarkt für das Publikum geöffnet werden.

 

Anne Sattig, Astrid Kreuz und Liesel Schulz führten durch Turm und Garten.

2 Fotos: Hans Rohmann

 

 

Stadtrallye für Kinder

 

 
 
   

 

Am vergangenen Samstag veranstaltete der Heimatverein Dieburg eine Stadtrallye für Kinder, die ein sehr gutes Echo fand. Erdacht und durchgeführt wurde sie von Andreas Herrmann und Andrea Schuler. Die Kinder hatten die Aufgabe, mit Hilfe eines Fragebogens besondere Eigenschaften und Merkmale an Gebäuden und Plätzen der Innenstadt zu finden.

 

 

Sie waren begeistert und erfolgreich bei der Sache und wurden im Anschluss mit Bratwürstchen und Limo im Garten des Mühlturms belohnt.  Die Sieger vom 4. bis zum 1. Platz erhielten zusätzlich einen Gutschein für ein Eis.

                                                            Text und Fotos Heinz Schirling

 

 

 

Wallfahrtsausstellung

 

Eine sehenswerte Ausstellung zum Thema WALLFAHRT wurde im August 2016 in der Gnadenkapelle eröffnet. Als Ausstellungsraum dient die alte Sakristei, die nach einem langen "Dornröschenschlaf" nun für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Organisiert wurde die Ausstellung von den Damen der Katholischen Frauengemeinschaft St. Peter und Paul und Vertretern des Heimatvereins.

Zu sehen sind die unterschiedlichsten Gegenstände zum Thema Wallfahrt in Dieburg. Besonders bewundert wurde die Marienkrone der Dieburger Pietà, die 1922 von dem Gnadenbild entfernt wurde.                                       Fotos und Text (gekürzt): Stephanie Stiefler

 
       

Marienbunker

 

Krone der Pietà

 

Messgewand

 
 

 

Fahrt nach Würzburg

 

 Am dritten September veranstaltete der Heimatverein eine Busfahrt nach Würzburg. Der Bus war mit über 50 Personen bis auf den letzten Platz besetzt. Unser ehemaliger Nachtwächter Dietmar Michell führte uns als ausgezeichneter Würzburg-Kenner erst einmal auf die Marienburg, danach über die alte Mainbrücke in die Stadt. Schwerpunkte waren hier die sehenswerten Kirchen und natürlich die Residenz. Nach einer geruhsamen Pause im Hofgarten warteten eine Weinprobe und ein kräftiges Abendessen im Bürgerspital auf die Teilnehmer.

Text H. Schirling, Fotos H. Rohmann

 
       

Auf der Marienburg

 

Die Alte Mainbrücke

 

Vor dem Bürgerspital

 

 

 

Hans Dörr referiert über das mittelalterliche Dieburg und seine Vorstädte

 

 

 Hans Dörr, Heimatforscher und Vorstandsmitglied des HVD, referierte im September und wegen der großen Nachfrage noch einmal Anfang Oktober über Dieburg und seine Vorstädte im Mittelalter. Beide Male war der Andrang der Interessenten so groß, dass die Türen des Museums Schloss Fechenbach schon eine Viertelstunde vor Beginn geschlossen werden mussten.

Schon vor der Gründung der Stadt Dieburg im 12. Jahrhundert existierten die Siedlungen Altenstadt, Monfeld, Steinweg, Oberndieburg und Holzhausen. Sie umgaben die Stadt wie ein Kranz und besaßen noch lange eine eigene Verwaltung. Da sie außerhalb der Stadtmauer lagen, waren sie in Kriegszeiten ungeschützt. So gingen auch Holzhausen und Oberndieburg im Dreißigjährigen Krieg unter. Hans Dörr wusste noch viel Interessantes zu erzählen vom Hospital, den Steuereinnahmen, dem Schießhaus mit der Schießmauer und den verschiedenen Handwerken. Heute deuten noch die Straßennamen Altstadt, Minnefeld, Steinweg und Holzhäuser Weg auf die ehemaligen Vororte hin.

 Text H. Schirling, Foto H. Rohmann

Hans Dörr referiert über das mittelalterliche Dieburg

 

 

Eine alte Gasse wird neu entdeckt - das Lorenzgässchen

 

 Im Mittelalter bildete das Lorenzgässchen eine Art Nord-Südverbindung, die durch die Altstadt führte, aber außerhalb der ummauerten Kernstadt Dieburgs vorbei zog. 1659 wurde der Gasthof "Zum Schwarzen Adler" zum ersten Mal erwähnt, das heutige Haus Altstadt 10. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde hier eine kaiserliche Poststelle eingerichtet, die ab 1797 von der Thurn- und Taxisschen Post betrieben wurde. Posthalter war damals Johann Dörr, der auch für Pferdeställe und Unterkünfte für Postillione zu sorgen hatte.

Der Heimatverein erinnert mit einer Tafel an diese Vergangenheit.

 

 

   

Das Lorenzgässchen mit dem ältesten Pflaster Dieburgs.

 

Tafel des Heimatvereins Dieburg

 
   

Maria Bauer übergab anlässlich einer kleinen Feier alte Lagepläne an Frau Edith Leng, die Besitzerin des Hauses Altstadt 10

 

Der hölzerne Laubengang im Innenhof,
dahinter die Kammern der Postillione

Text und Fotos H. Schirling

 

 

 

Nachtwächter-Rundgänge 2016

 

 

Die Nachtwächter Karin Gottlieb, Andrea Schuler und Christian Eidenschink
erzählten an ausgewählten Punkten von der Geschichte unserer Stadt.
Insgesamt etwa 600 Gäste hörten fasziniert zu.
Den Marktplatz bewachte derweil Joachim Steinmetz.

 
   

Auf dem historischen Gelände der ehemaligen Posthalterei in
der Altstadt stellte diese Gruppe die Reise mit einer Postkutsche zur napoleonischen Zeit dar.
Die Szene wurde von Sonja Werner verfasst.

 

Hier erfuhren die Besucher, wie Dieburg zu einer Wasserleitung und zu Elektrischem Strom kam.
Die Szene wurde von Monika Dambier-Blank geschrieben.

 

Heimatverein Dieburg e. V. - Vorsitzende Maria Bauer - Tel. 06071-5238  | Kontakt: Siehe Menü "Kontaktformular" und "Impressum".